Der zurückliegende Bundesparteitag der AfD in Dresden war, wie im Vorfeld vermutet worden war, keineswegs zum Parteitag der Personalien geworden, sondern hatte sich vielmehr zu einem Programmparteitag ausgewachsen. Über die zwei Tagungstage hinweg ergänzte und veränderte man den Leitantrag zum Bundestagswahlprogramm um etliche bedeutende Punkte. Insbesondere der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, wußte sich mit etlichen Änderungsanträgen durchzusetzen. Dabei kam es zu entscheidenden inhaltlichen Verschiebungen: Das Migrationsmodell nach japanischem Vorbild und der „Dexit“ sind davon zweifelsohne die Relevantesten. Doch nach Dresden ist für die AfD noch lange nicht Schluß mit den wegweisenden Veranstaltungen. Am kommenden Wochenende versammelt sich die Jugendorganisation der Partei, die Junge Alternative, zu ihrem Bundeskongress in Volkmarsen: Ein neuer Vorstand wird gewählt. Implizit wird auch beim JA-Bundeskongress um die inhaltliche Ausrichtung sowie die zukünftige Rolle der Jugendorganisation innerhalb der Partei gerungen. Wir haben mit dem Vorsitzenden der JA-Brandenburg, Jan Hornuf, über die politische Tragweite beider Veranstaltungen gesprochen. Lagebesprechung auf Spotify: https://open.spotify.com/show/2sgEF6jKDWUq5kljZGtI11?si=IfzsKPBzRfCCql0zxwPv3w Lagebesprechung auf iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/lagebesprechung/id1504484467 Mehr Infos unter: http://einprozent.de auf Twitter: http://twitter.com/ein_prozent auf Telegram: https://t.me/ein_prozent